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Montag, 27. Juni 2011

Risiko- und wertorientierte Banksteuerung

Risiko- und wertorientierte Banksteuerung

Konferenz vom 5. - 7. September 2011 in Mainz

(PresseBox) Berlin, 28.06.2011, Die beachtliche Neuordnung der Finanzmarktaufsicht, insbesondere Basel III, CRD 4 und die Novelle der MaRisk werden direkte Auswirkungen auf die Banksteuerung haben - vor allem bei Risikomodellen und der Generierung von Kennzahlen. Vom 5. - 7. September 2011 in Mainz treffen sich Experten aus der Branche, um die aktuellen Entwicklungen und Herausforderungen der Banksteuerung zu diskutieren.

Konferenzteilnehmer können sich mit Experten über folgende Themen austauschen:

• Implementierung eines Gesamtbankplanungssystems, um die Bereiche Risikomanagement, Rechnungswesen, Meldewesen und Controlling zu vereinen
• die Komplexität der Banksteuerung vor dem regulatorischen Hintergrund von Basel III und MaRisk
• wie Szenarien definiert und Ergebnisgrößen quantifiziert werden, um Stresstests als Risikocontrolling-Instrument effektiv zu nutzen
• welche Faktoren Einfluss auf die Leverage Ratio haben und wie die Wechselwirkung mit den risikobasierten Anforderungen an das Eigenkapital zu sehen ist
• wie Geschäfts- und Risikostrategie zu verknüpfen sind, um zu einer risiko- und wertorientierten Banksteuerung zu gelangen

Um ihre Kenntnisse zu vertiefern, können Konferenzbesucher zusätzlich von den folgenden interaktiven Workshops wählen:

• Stresstestszenarien in der Banksteuerung
• Kreditportfoliomanagement (CPM) im Rahmen einer risiko- und wertorientierten Banksteuerung
• Aufbau eines integrierten Steuerungssystems
• Neue Anforderungen nach Basel III

Weitere Informationen, Artikel und das ausführliche Konferenzprogramm finden Sie auf www.banksteuerung-konferenz.de/PR

Dienstag, 26. April 2011

USA verbaseln BASEL III

Seit Januar 2007 gelten die im Rahmen von Basel II vereinbarten Vorgaben zur Eigenkapitalausstattung für Banken in Europa. Bereits an Basel II haben die USA anhang der Gestaltung der Rahmenbedingungen aktiv mitgewirkt, allerdings umgesetzt wurden diese dort nie. Dasselbe droht jetzt auch Basel III.

Es konnte gar nicht schnell genug gehen, die Eigenkapitalvorschriften für Banken rund um den Globus zu verschärfen, hatte doch die Krise gezeigt, dass die Höhe des Eigenkapitals durchaus eine Auswirkung auf die Stabilität einer Bank innerhalb der Krise hatte. Und so wurde aus Basel II die Nummer III, welche zwischen 2013 und 2018 durch nationale Verordnungen umgesetzt werden sollte.

Die Finanz- und Bankenkrise ist – so mahnt auch jüngst der IWF – längst nicht überstanden, für viele Protagonisten ist jedoch schon ein Menge Gras über Subprimes und faule Kredite gewachsen. Aktuell gute wirtschaftliche Prognosen helfen das Böse der Vergangenheit zu vergessen und zu verdrängen. Und so mehren sich die Widerstände im US-Kongress Basel III im eigene Land umzusetzen, zumal die dort mit Mehrheit vertretenden Republikaner eh gegen eine schärferer Regulierung sind. Weiterer Hemmschuh bei der Umsetzung von Basel III in den USA, liegt in der Umsetzung des Dodd-Frank-Gesetzes, welches den Banken über 200 Regeln zur Umsetzung vorschreibt. Einige dieser Regel sind jedoch genau Gegenteilig zu den Regeln von Basel III anzuwenden.

Wenn es sich bewahrheitet, was viele Experten befürchten, dann waren die USA gerne Initiator und Exporteuer der Subprime-Krise in die ganze Welt. Waren auch gerne Gast in Basel, um der Restwelt Ihre Ansichten zur Regulierung von Banken in die Bücher zu schreiben. Aber wenn globale Ideen ernst werden, wird in den USA gerne gekniffen.

(c) Bankingclub


MÖCHTEN SIE MEHR ÜBER DIESES THEMA ERFAHREN?

BASEL III ist unter anderen Thema auf der Konferenz:
Risiko- und wertorientierte Banksteuerung 
vom 05 - 07 September 2011 im Hilton in Mainz